Krankenhausradio Elmshorn - Patientenfunk Elmshorn Technik - Formatradio, die Pest im Sender Auf dieser Seite unterstützen wir alle gleichgesinnten Einrichtungen mit kostenlosen Informationen rund um die Studiotechnik.
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Formatradio - das Ende vom Radio? Formatradio - die Antennen- und Kabelpest der Neuzeit? Formatradio   bezeichnet   eine   neue   Form   der   Sendungsstruktur.   Bereits   in   den letzten   10   Jahren   haben   sich   immer   mehr   Sender   auf   dieses   neue,   sehr umstrittene Format eingestellt. Die    mittlerweile    vollkommen    als    normal    anzusehende    “Digitalisierung    der Sender”    hat    wesentlich    dazu    beigetragen,    diese    akustischen    Wahnsinn voranzutreiben. Doch was bedeutet “Formatradio” - wie kommt bei den Hörern an? Ist es wirklich zu ertragen - oder nur noch “Suppe, Grütze und Musik? Und   wenn   -   was   ist   wirklich   dran   an   dem   Irrsinn   und   Glauben,   das   es   so   viel viel besser geht? Nachfolgend ein paar kritische Worte … Alchemisten wussten, das gewisse Mixturen hochexplosiv sind… …und Formatradio fördert geradezu die Sprengkraft leidgeplagter Hörer. Zwei   mutige   Menschen   zogen   hinaus   in   die   Welt   um   das   letzte,   noch   auf Sendung befindliche Formatradio ausfindig zu machen... ...um   an   dieser   Stelle   dem   uneinsichtigen   Treiben   der   Programmgestalter   ein Ende zu bereiten. Schneller, satter – besser – lauter. Das ist Formatradio. So    jedenfalls    lautet    jedenfalls    die    neue    Geschäftspolitik    der    Sender.    Ein Konzept   das   verspricht,   mehr   Hörer   an   die   Dudelkiste   zu   binden.   In   dem Gedanken   „meine   Musik   -   mein   Sender“   wird   dem   Hörer   suggeriert,   dass   der von    ihm    gehörte    Sender    wirklich    nur    für    „ihn“    da    ist    –    was    natürlich    an grenzenlosem   Schwachsinn   grenzt.   Niemand   –   wirklich   keine   Nase   macht   ein Programm    für    den    einzelnen    Hörer.    Jene    Zeiten    sind    mit    der    Einstellung bekannter Sendungen „Sie wünschen – wie spielen“ endgültig beendet. Weit   gefehlt,   denn   die   maßlose   Kürzung   gesendeter   Inhalte   auf   ein   Minimum an   Wortbeiträgen   erschwert   das   konzentrierte   Zuhören   vor   dem   Empfänger. Das,   was   in   der   Historie   dem   Radio   seine   Existenzberechtigung   bescherte   Informationen   in   Sprache   –   wurde   in   der   modernen   Neuzeit   durch   sinnlos anmutende Musikprogramme (genannt „Dudelfunk“) ersetzt. Es   ist   ein   knallhart   kalkuliertes   Psychomodell,   das   fiktive   Beziehungen   zum Hörer   schafft.   Ratespiele   mit   „geheimnisvollen   Geräuschen“   oder   nervigen „Telefonschreck-Nummern“    –    sowie    aus    der    elektronischen    Effektretorte entspringenden    Audioterroristen    mit    Namen    „Nilsi“    runden    den    Inhalt    der oftmals    mehr    als    schwachsinnig    zu    bezeichnenden    Programminhalte    ab. Diese   Zusammenstellungen   sind   weit   von   der   historisch   bekannten   Qualität anderer Radiosender entfernt. Die   Zeit   geht   weiter   –   jedoch   passt   sich   das   Radio   mehr   und   mehr   den aktuellen   Hörgewohnheiten   an.   Jene   Gewohnheiten,   die   mehr   aus   Konsum und    Unterhaltung    bestehen    –    als    aus    Intellekt    und    Information.    In    der kurzlebigen   Zeit   ist   eben   keine   „Zeit“   mehr   für   das   gezielte   Zuhören.   Aus Zuhören   wird   „Berieselung“   die   immer   als   akustischer   Teppich   im   Hintergrund läuft. Das   Format   soll   sich   als   Konkurrenz   zu   den   Massenmedien   „Internet“   und „Smartphone“    behaupten    und    den    Hörer    und    Konsumenten    gleichwertig ansprechen.    Doch    über    Antenne    und    Kabel    bleibt    die    entsprechende Resonanz    mehr    und    mehr    aus    und    schwindende    Hörerzahlen    in    der Medienanalyse bezeugen den Trend gegen das Radio. Mit   wahnwitzigen   Events   auf   jedem   Dorf-   und   Stadtfest   machen   die   Format- Sender    auf    sich    aufmerksam    –    begleitet    von    bunten    Luftballons    und Glücksrädern,   dem   Senderbingo   und   dem   Maskottchen   in   Form   vorgeführter Moderatoren,     gekleidet     mit    T-Shirts     mit     dem     Senderlogo.     Von     Radio, redaktionellen   Inhalten   mit   Informationsgehalt   ist   hier   keine   Spur   zu   sehen und zu hören.  Formate nerven… Doch   die   Formate   der   Dudelsender   greifen   um   sich.   Den   Hörer   binden   fesseln   –   und   sei   es   mit   akustischer   Gewalt.   Das   haben   die   Sender   zum   Teil auch bitter nötig, denn die aktuellen Umfrageergebnisse   machen   den   privaten   Sendern   zu   schaffen.   Schwindende Hörerzahler     bescheren     den     Sendern     auch     Verluste     in     der     kostbaren Werbeminute.   Doch   welcher   Hörer   gibt   noch   zu,   ein   nerviges   Programm   gern zu    hören    -    das    ständig    durch    Jingles    zwischen    Musikstücken,    fröhlichen wirkenden     Suppenkaspern     hinter     dem     Mikrofon     –     und     geschickt     im Hintergrund platzierter Werbung unterbrochen wird?   Und    ist    es    nicht    das    „seltsame    Geräusch“    –    dann    „bezahlen    wir    Ihre Rechnungen...“   –   so   jedenfalls   die   Sendekonzepte,   wenn   der   große   „Nilsi“   in angeblich     glaubhaft     „echten     Situationen“     ahnungslose     Bürger     durch schwachsinnige       Aktionen       terrorisiert.       Der       Begriff       „Fake-In“       ist umgangssprachlich   die   Bezeichnung   für   einen   vorproduzierten   „Anrufer“,   der dem   Zuhörer   suggeriert,   es   würden   wirklich   echte   Anrufer   und   Hörer   den Sender kontaktieren. Telefonterror… Mal   ganz   ehrlich   gesagt   –   würden   Sie   der   Ausstrahlung   Ihrer   persönlichen Stimme   (ich   spreche   davon,   das   Sie   ein   Recht   am   eigenen   BILD   und   an   der eigenen       SPRACHE       haben)       zustimmen,       wenn       Sie       von       einem computerverfremdeten   „Nils“   angerufen   und   verarscht   wurden?   Wohl   kaum, wenn   Sie   durch   diese   Aktion   dem   Sender   wieder   mehr   Hörer   zuspielen   und dabei   finanziell   leer   ausgehen?   Abgesehen   von   der   Tatsache,   das   sie   der Aufzeichnung   vor   Beginn   des   Telefonates   nicht   zustimmen   konnten   –   dürfte der    Sender    den    Käse    nicht    verwenden    und    auf    Sendung    bringen!    Daher erscheinen    viele    der    gesendeten    Takes    als    „Fakes“    –    es    sei    denn,    die verarschten    und    oftmals    leidgeplagten    Hörer    stimmen    der    Ausstrahlung kommentarlos zu. Weitab   der   Vorstellung,   das   diese   Telefonate   doch   ein   „Fake“   sind,   wird   auf Kosten   der   Hörer   ein   werbewirksames   Geschäft   gemacht   –   angefangen   von den   Sendungen,   in   denen   der   Telefonschreck   sein   Unwesen   treibt   bis   hin   zu den    Tonträgern,    an    deren    Gewinnen    die    angerufenen    Menschen    kaum beteiligt werden. Inflationär    erscheint    die    “Computergenerierte    Laberbacke”    in    fast    allen Sendern und nervt Tag für Tag den Hörer. Absoluter   Höhepunkt   ist   die   gequälte   „selfmade   Comedy   aus   der   Witzretorte“ –   produziert   mit   dem   Erfolgsdruck   der   Sender   im   Nacken.   „Mehr   –   cooler   lustiger“   –   nicht   Qualität   –   sondern   Quantität   zählt.   In   solchen   Produktionen sabbeln   „zwei   Rentner“   wirres   Zeug   über   Haftcreme   –   oder   eine   „Politiker WG“   debattiert   über   die   gebrauchten   Kondome   im   Gemeinmschaftsklo.   Wie geistreich… An    dieser    Stelle    wünsche    ich    mir    einen    Hammer    der    dem    akustischen Wahnsinn   ein   Ende   bereitet.   Ein   Schlag   und   es   kehrt   Ruhe   ein.   Allerdings   ist das    Radio    dann    auch    für    andere    Sender    mit    Niveau    nicht    mehr    zu verwenden...   Also   aus   praktischen   Gesichtspunkten   eine   schlechte   Lösung. Übrigens:   Der   entsprechende   Jingle   (*)   auf   dieser   Webseite   ist   ein   klarer Beweis für die Auswirkungen des Formatradios. (*     Selbstverständlich     verweisen     wir     dabei     auf     den     Hintergrund     der Produktionen – und das es sich dabei um 100% Unterhaltung handelt!) Die seltsamen Geräusche und wie man den Hörer „bindet“... Merkwürdig   ist   immer,   dass   „das   merkwürdige   Geräusch“   nie   sofort   erraten wird   und   zahlreiche   Hörer   immer   daneben   liegen.   Es   scheint,   als   würde   hier genau    sortiert    und        gezielt    dafür    gesorgt,    das    es    länger    dauert,    bis    der akustische   Wahnsinn   einer   „handetriebenen   Zwiebacksäge   aus   Tasmanien“ aufgelöst wird... „Wir   bezahlen   Ihre   Rechnungen“   lautet   der   neue   Slogan   um   die   Hörer   an   den Lautsprecher   zu   fesseln.   Merkwürdig   nur   –   das   sich   die   Rechnungen   der Hörer    immer    auf    ein    „überschaubares    Maß“    beschränken.    Wahrscheinlich haben die Hörer -   die   ohnehin   Zeit   für   das   Warten   vor   der   Dudelkiste   haben   –   auch   nur   kleine Rechnungen   –   denn   vor   lauter   „Warten“   kann   wahrscheinlich   nur   wenig   Geld ausgeben... So    wie    in    fast    allen    Industriebereichen    –        wird    auch    beim    Radio    kräftig mitgemogelt.   Angebliche   Anrufe,   die   sich   wieder   einen   Musiktitel   wünschen (den   wir   bereits   jeden   Tag   um   10:30   hören...)   lassen   erkennen,   mit   welchen Methoden Sender versuchen, Hörer vor den Geräten zu halten. Bei    Laune    –    das    wohl    kaum,    wenn    sich    nach    jedem    Musikstück    ein nervtötender   Jingle   versteckt,   dessen   geistiger   Inhalt   mehr   dem   Geräusch heraufliegender Weißbrotscheiben aus einem Toasters ähnelt... Wird   dann   der   Sendername   zum   unzähligen   Male   zwischen   den   einzelnen Takes   geflüstert,   verwandelt   sich   der   akustische   Geräuschterror   mit   Hilfe   der immer       jung       gebliebenen,       gut       gelaunten       Moderatorencrew       und Volontärversammlung zu einem Teppich musikalischer Körperverletzungen... Formatradio historisch... Anknüpfend   möchten   wir   an   dieser   Stelle   ein   kleines,   historisches   Stückchen „Kleinkunst“ zur Verfügung stellen – zum Anhören, Lachen oder Abschalten. Die   Nutzung   ist   wie   immer   kostenlos   –   auch   ohne,   das   Sie   ein   Formatradio einschalten müssen... (Bedenken   Sie   bitte,   das   dieses   kostenlose   Beispiel   eine   sehr   große   Dynamik aufweisen       kann!       Passen       Sie       bitte       ihre       Hörgewohnheiten       und Lautsprechereinstellungen an. Formatradio    -    die    schlimmste    Erscheinungsform    moderner    Medien.    Der geplagte    Hörer    erträgt    jene    Programmzusammenstellung    nur    noch    unter Einnahme    bewusstseinsversändernder    Präparate.    Jedoch    sind    diese    in notwendigen Konzentration verschreibungspflichtig... Bereits 1936 wurde das Formatradio erwähnt. Ein Tondokument zeigt dies: Formatradio in die Ohren... Das,    was    dem    leidgeprüften    Hörer    mit    akustischer    Trommelfelllähmung präsentiert   wird,   stellt   für   die   meisten,   leidgeplagten   Hörer   eine   persönliche Körperverletzung   von   Geist   und   Ohr   dar.   Das   Ergebnis   einer   verunglückten Mischung      aus      verbalen      Attacken      unterster      Sinnlosigkeit      und      der musikalischen   Vielfalt   einer   Drehorgel   präsentieren   die   Sender   die   besten   Hits der 70er, 80er und das beste von heute... Megahits   und   "vier   Hits   am   Stück"   überbrücken   die   schier   endlos   wirkende Wartezeit   zwischen   den   permanent   sinnlos   wirkenden   Werbeblöcken   ohne erkennbaren     Nutzinhalt.     Die     programmmäßige     Abrundung     bildet     die Moderation    in    formvollendeter    Entmündigung    jener    Menschen,    die    zum festgelegten    Zeitpunkt    in    der    Sendeablaufsteuerung    den    Mund    öffnen    um Slogan    und    Claim    des    Senders    gebetsmühlenartig    runterzuleiern...    Wehe dem,   der   vergisst,   in   einer   Moderation   den   Namen   des   Senders   mindestens „dreimal“ aufzusagen – oder in einer geschickten Wortspielerei zu verbinden...   Formatradio ohne Rücksicht auf Verluste... So   plagte   den   männlichen   Moderator   die   ganze   Nacht   heftigster   Durchfall   - und    die    von    Liebeskummer    geplagte    Co-Moderatorin    kann    sich    nach nächtlichen   SMS   und   Heulattacken   kaum   auf   den   Beinen   halten... Aber   "Punkt 6"   am   Morgen   stehen   die   beiden   Geistergestalten   als   „Morning-Duo“      gut gelaunt   hinter   dem   Mikrofon   und   versuchen   in   krampfhafter   Manier   die   ihnen vorgeschriebenen   "Wortblöcke"   in   das   vorgefertigte   "Formatradio"   Programm aus maximal 25 Titeln pro Tag zu pressen... Das   ist   sie   -   die   "Schöne   neue   Radiowelt"   -   das   Ergebnis   einer   gewollten   und inszenierten   Eigendynamik,   als   der   öffentlich   Rechtliche   Rundfunk   bei   den Hörern   als   überholt   galt...      Doch   nun   ist   zu   spät   -   "the   point   of   no   return"   ist erreicht.   Technik ohne Grenzen... So   treiben   die   meisten,   uns   bekannten   Format-Sender   nach   einer   aus   den U.S.A    übernommenen    "Show-Moderation"    geradewegs    in    den    finanziellen Ruin.    Sie    leiden    unter    vollkommen    überteuerter    Sendetechnik,    die    keine Station    wirklich    braucht    um    ein    effektives    Programm    zu    gestalten.    Doch Gruppendynamik    und    Werbewirksamkeit    neuer,    angeblich    hocheffizienter Sendesysteme    schafft    Synergien    und    Versprechen,    weiter    besser    und erfolgreicher   zu   sein   als   der   Mitbewerber...   der   wahrscheinlich   den   gleichen Quark am Start hat... Ist das wirklich so? Ersetzen   etliche   TFT-Monitore   und   ein   ultraflaches   Mischpult   den   Moderator, der bisher noch mit Handwerk und Geschick die Sendung fahren musste? "Bei    Ausfall    Panik"    -        so    würde    der    Buchtitel    einer    Horrorvision    für Moderatoren   lauten   -   denn   im   Zeitalter   der   analogen   Sendetechnik   helfen oftmals   zwei   Stecker...   im   Zeitalter   der   digitalen   Netzwerke   helfen   nur   starke Nerven... „Bei   Ausfall   Panik“   –   so   geschehen   bei   einem   Norddeutschen   Sender,   bei dem   in   Folge   einer   Systemstörung   nichts   mehr   ging.   Aber   an   Stelle   eines noch     vorhandenen     und     Sendefähigen     „Analog-Studios“     –     musste     in Windeseile   ein   Provisorium   aufgebaut   werden.   Tausende   von   EURO   werden in    absolut    überteuerte    Sendetechnik    investiert    -    aber    für    ein    einfaches Havariesystem   in   Form   von   Analogmischpult,   Mikrofon,   Compressor;   Billig- Notebook     und     CD-Player     ist     kein     Geld     mehr     da.     Hier     wird     die betriebswirtschaftliche   Inkompetenz   zahlreicher   Schlipsträger   deutlich,   die   mit ihren Planungskonzepten weitab der Realität arbeiten. „Einfrierende    Digitalpulte"    machen    die    Arbeit    der    Moderatoren    zu    einem Glücksspiel   -   bedenkt   man,   das   während   einer   Sendung   alle   Funktionen   des Mischpultes    einfach    "festgefroren"    sind.    Sprich:    Nichts    geht    mehr!   Analog würde    wahrscheinlich    noch    etwas    funktionieren    –    Digital    ist    sprichwörtlich dann die „Null“ im Pult...   Entmündigung... Der   Hörer   wird   entmündigt.   Ihm   wird   klar   und   deutlich   das   Formatradio   als letzte    Weißheit    gegen    die    schwindenden    Hörerzahlen    auferlegt.    Doch    die Rechnung   geht   nicht   auf,   denn   die   Hörer   kehren   dem   Radio   den   Rücken   und stellen   sich   auf   Smartphone   &   Co   ein,   wählen   ein   eigens   Musikprogramm   und verdrängen   die   Existenz   der   Radiosender.   Auf   den   Nervfaktor   „Formatradio“ verzichten   immer   mehr   ehemalige   Radionutzer.   Im   Autoradio   dudelt   Musik vom   USB-Stick,   Bluetooth   und   Handyspeicher   –   im   Büro   säuselt   ein   privater Internetradiosender      eines      Radiobegeisterten      Rentners      mit      liebevoll gestaltetem   Programm,   der   sich   eben   auf   genau   jene   Musik   spezialisiert   hat, die der Hörer dankbar annimmt. Das   Formatradio   hat   sich   durch   nervtötender   und   aggressiver   Senderpolitik   sowie     dem     akustischen     Erscheinungsbild     selbst     ins     absolute     Abseits katapultiert. Hörer drehen durch  - so jedenfalls könnte es sich irgendwann anhören… Die Showbühne Nachrichten... Nachrichten   sind   zu   einer   „News-Show“   verkommen,   begleitet   von   einem   Bett aus     ständigem     „buff-da-buff-da“     Betten,     die     nervtötend     als     Grundlage inhaltlich    kastrierter    DPA    Meldungen    verwendet    werden.    Schon    wenige Minuten   vor   den   Nachrichten   verkündet   der   Sprecher   jenen   Inhalt,   den   wir   in der   „buff-da-buff-da“   Wiederholung   erfahren.   Genau   hier   nicht   viel   mehr   -   und nicht weniger.  Wenn   dann   im Anschluss   das   Wetter   im   „musikalisch   getriggerten   Wetterbett“ präsentiert     wird,     bekommt     der     Hörer     parallel     zum     Wetterstyle     bei Regenmeldungen     auch     die     passende     Soundkulisse.     Die     Moderatoren sprechen   auf   Rampen,   die   solange   in   der   Hütte   stehen,   bis   der   Moderator   den erlösenden   Knopf   für   den   nächsten   Titel   drückt.   Vorhören,   ansprechen,   kurz üben uns los ? Das war gestern! Heute zählt Automation... So   hören   wir   die   geistigen   Ergüsse   „es   regnet   bei   20   Grad   -   und   draußen   ist es    auch    nicht    besser...“    Da    fragt    sich    der    aufmerksame    Hörer    nach    den Namen   jener   Drogen   und   Aufputschmittel,   die   einige   Moderatoren   vor   der Sendung   einwerfen,   um   derartigen   Käse   als   Verbalanästhesie   in   Richtung Mikrofon zu schleudern... Die Gelddruckanlage... Ein    Radiosender    als    Geldruckanlage    –    denn    die    meisten    Gesellschaften würde    auch    ab    Montag    „handgefertigte    Öko-Solarien“    verkaufen    –    oder „Handkreissägen   aus   Ostbananien“   im   Webshop   anbieten.   Hauptsache   die Kasse   klingelt.   Es   ist   eigentlich   egal,   welche   Musik   auf   dem   Sender   gespielt wird   –   Hauptsache   den   Hörern   wird   vermittelt,   das   die   letzte   und   einzige Chance ist, noch Radio zu hören.    “Wie   war   noch   die   Zeit,   als   wir   vor   dem   Radio   gesessen   haben   um   den Worten des Sprechers zu lauschen…” An    dieser    Stelle    denke    ich    immer    an    die    Worte    eines    Moderators    eines bekannten Senders, der einmal sagte: „Dem   Moderator   ist   es   nunmehr   gestattet,   sich   als   Gast   beim   Hörer   zu   setzen. Es   wäre,   als   säße   der   Moderator   auf   dem   Sofa   –   direkt   neben   dem   Hörer. Doch   nutze   die   Gunst,   für   den   Hörer   zu   sprechen   –   denn   er   bestimmt,   wie lange   er   Dir   zuhört.   Ein   guter   Moderator   beherrscht   die   fesselnde   Kunst   der Worte, dem Thema eine Stimme zu verleihen...“ Dudelsender... Probleme   der   Neuzeit,   denn   fast   alle   Radiosender   verwenden   mittlerweile komplette   Sendeautomationen.   Musikzusammenstellungen   werden   komplett geplant   –   Änderungen   sind   oftmals   nicht   möglich.   In   der   Zeit   zwischen   6   Uhr Morgens   und   0   Uhr   Abends   sitzen   dort   Menschen   –   wenn   wir   Glück   haben. „Voice-Tracking“   ein   Begriff,   der   auch   das   letzte,   noch   Luft   atmende   Wesen aus   den   Sendeanstalten   verjagt.     Ach   ja   –   in   der   Nacht   –   zwischen   Mitternacht und   6   Uhr   ist   der   Sender   oftmals   komplett   unbesetzt   und   dudelt   Musik   vom Computer.     Bei     Ausfall     bekommen     einige     Sender     übermittelte     eine Fehlermeldung   und   müssen   den   100   Kilometer   entfernten   Techniker   auf   die Reise   zum   Sender   schicken...   wenn   der   Remote-Zugriff   über   die   Ferne   nicht funktioniert... Formatradio – die neue Antennen- und Kabelpest... Formatradio   –   die   akustische   Antennen-   und   Kabelpest   der   Neuzeit   –   eine Entwicklung,   die   uns   noch   viel   Freude   bereiten   wird.   Doch   der   Hörer   schlägt zurück.   Die   Umfrageergebnisse   zu   privaten   Sendern   zeigt,   das   der   Hörer einfach   genug   auf   die   Ohren   bekommen   hat.   Und   das   ist   auch   gut   so.   Die altbekannten    Programme    holen    wieder    auf    –    und    so    freut    es    mich,    das „altbackene“   Programminhalte   wieder   mehr   an   Bedeutung   gewinnen.   Dazu auch   der   Beitrag   „Retro   Radio“   in   dem   wir   das   Programmformat   der   80er Jahre ansprechen. Heutige   Moderatoren   „tun“   sich   schwer   mit   der   Moderation   der   70er   und   80er Jahre.   Nur   sehr   wenige   beherrschen   den   Sound   und   die   Gabe,   Nachrichten und   Moderationen   in   einer   so   perfekten   Inszenierung   zu   Präsentieren,   das   der Lautsprecher das macht, was er schon in den Radioanfängen gemacht hat: Hörer an die Geräte fesseln!
Kein Sound zu hören? Dann höre ich mir den Seiten-Sound hier an! Kein Sound zu hören? Dann höre ich mir den Seiten-Sound hier an! Formatradio Web-Shop Jetzt aktuelle Jingle kaufen!!! mp3 Formatradio kann gefährtlich werden… Selbsthilfegruppe mp3 Formatradio kann gefährtlich werden… Selbsthilfegruppe
“Formatradio      macht      Redakteure einsam.      Niemand      möchte      mit diesem      Wahnsinn      in      Kontakt treten…” So   jedenfalls   könnte   der   Fankreis jener   Redakteure   aussehen,   die   als Befürworter       des       Formatradios gelten…
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Horror im Radio Der       kleine       “Nilsi”       ruft ahnungslose     Menschen     an und   verkündet,   das   er   in   eine Telefonzelle gepinkelt hat… Wie geistreich…! Bild: Selbsthilfegruppe “Formatradio - nein danke”
Formatradio - Der Alptraum mp3 Formatradio - Der Alptraum mp3 Es ist 20 Uhr - sie hören Nachrichten mp3 Es ist 20 Uhr - sie hören Nachrichten mp3 Anmerkungen zum Formatradio mp3 Anmerkungen zum Formatradio mp3 Moderator mp3 Moderator mp3
Formatradio. Akustisches     Zubehör     für     alle     Redakteure,     die     sich     mit     Formatradio beschäftigen.
Geist des Formatradios mp3 Geist des Formatradios mp3 Formatradio - Kabel und Antennenperst mp3 Formatradio - Kabel und Antennenperst mp3 Formatradio - es lebe die Wiederholung mp3 Formatradio - es lebe die Wiederholung mp3 Formatradio - ich liebe es mp3 Formatradio - ich liebe es mp3 Formatradio - ich will mehr mp3 Formatradio - ich will mehr mp3 Formatradio ist schön mp3 Formatradio ist schön mp3 Formatradio - lassen sie es nciht soweit kommen mp3 Formatradio - lassen sie es nciht soweit kommen mp3 Formatradio - Nein Psycho Take mp3 Formatradio - Nein Psycho Take mp3 Formatradio - nein Danke - kurzform mp3 Formatradio - nein Danke - kurzform mp3 Formatradio - Pest der Neuzeit mp3 Formatradio - Pest der Neuzeit mp3 Formatradio - Ihr Sender wird umgewandelt mp3 Formatradio - Ihr Sender wird umgewandelt mp3 Formatradio - schalten Sie es doch ein mp3 Formatradio - schalten Sie es doch ein mp3 Geist des Formatradios - wir wandeln Sie um mp3 Geist des Formatradios - wir wandeln Sie um mp3 Der kleine Nils mp3 Der kleine Nils mp3 Der grosse Nils mp3 Der grosse Nils mp3 Geheimnisvolles Geräusch Teil 2 mp3 Geheimnisvolles Geräusch Teil 2 mp3 Geheimnisvolles Geräusch Teil 3 mp3 Geheimnisvolles Geräusch Teil 3 mp3 Geheimnisvolles Geräusch Teil 5  mp3 Geheimnisvolles Geräusch Teil 5  mp3 Geheimnisvolles Geräusch Teil 4 mp3 Geheimnisvolles Geräusch Teil 4 mp3 Geheimnisvolles Geräusch Teil 1 mp3 Geheimnisvolles Geräusch Teil 1 mp3
Hinweis: Wir   weisen   darauf   hin,   das   es   sich   bei   diesen   Inhalten   nicht   um   das Niveau   des   Patientenfunks   Elmshorn   handelt!   Diese   Produktionen   sind Bestandteil   einzelner   Comedy-Produktionen,   die   der   reinen   Unterhaltung dienen.   Ähnlichkeiten   mit   bestehenden   Institutionen   sind   zufällig   und nicht Ziel dieser Arbeit.
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