Krankenhausradio Elmshorn - Patientenfunk Elmshorn Technik - Downloads Auf dieser Seite unterstützen wir alle gleichgesinnten Einrichungen mit kostenlosen Informationen rund um die Studiotechnik.
Standby - Der Schrecken in der Steckdose!
Wir   kennen   Sie   alle   -   die   angeblichen   “Sofortstart”   Verbraucher   mit   denen   die Industrie   uns   Konsumenten   gehörig   an   der   Nase   herumführt.   Auch   ich   als Kabelratte    kenne    die    Stromfresser,    die    wirklich    "Nutzlos"    sind.    Die    Geräte verbrauchen   Strom   -   obwohl   sie   absolut   KEINEN   sinnvollen   Nutzen   bringen. Es   gibt   zwar   eine   Lösung   -   aber   die   Kabel   abknabbern   ist   auf   Dauer   auch   nicht sinnvoll… Kabelratte:   Stromspartipp   -   jedoch   wenig   empfehlenswert,   denn   die   Gefahren für Mensch und Leben sind nicht abzusehen.  Ständig   wird   Strom   verbraucht   und   der   Zähler   rotiert!   Das   Licht   ist   dunkel,   der Kühlschrank   warm   und   trotzdem   dreht   sich   die   Scheibe   im   Strommesser   ganz langsam...? Wieso nur? Kabelratte:    Keine    Möglichkeit    ist    es,    den Zähler     einfach     auszubauen.     Das     finden weder    ,    Stromversorger    -    noch   Anwender Lustig.    Deshalb    habe    ich    auch    mit    dieser Idee nur Ärger bekommen… So   wird   dem   Anwender   vorgegaukelt,   das   Gerät   sei   nur   für   Ihn   ständig   in Bereitschaft     und     müsse     deshalb     auch     über     eine     dieser     sinnlosen Standbyfunktion    verfügen.    Leider    ist    diese    Behauptung    der    größte    Unsinn, denn     es     stecken     ganz     andere     Gründe     hinter     der     Entscheidung.     der mangelnden   Technik.   Dabei   geht   hauptsächlich   um   eine   Einsparung,   die   der Hersteller     für     einen     noch     größeren     Profit     nutzt.     Doch     in     welchem Zusammenhang   stehen   diese   Einsparungen   mit   der   Standby-Funktionalität? Dazu eine kurze und einfache Erklärung. Jedes    elektrische    Gerät    in    der    Unterhaltungselektronik    verfügt    über    einen Transformator.   Dieser   wandelt   die   Netzwechselspannung   von   230V   (in   den USA   110Volt)   in   eine   Kleinspannung   für   die   nachfolgende   Elektronik   um.   Dazu gehören   CD   Player,   Kleinradios   und   zahlreiche   Geräte   im   Bürobereich.   Auch die   Ladegeräte   für   Handy   &   Co   verfügen   zum   Teil   noch   über   Transformatoren. Selbst     der     moderne     PC     mit     ATX     Stromversorgung     zählt     zu     diesen Stromfressern (wenn auch sehr geringfügig) - doch dazu später mehr. Tatsache     ist,     dass     alle     Geräte     mit     einem     Netzschalter     besonderen Anforderungen    hinsichtlich    der    Sicherheitsbestimmungen    gerecht    werden müssen.     Dazu     zählen     ein     besonderer     Isolationsschutz,     so     das     bei eindringender    Feuchtigkeit    (Schweisshände,    Spritzwasser)    kein    elektrischer Schlag   durch   Berührungsspannungen   möglich   ist.   Zusätzlich   ist   der   Hersteller verpflichtet,    die    angeschlossenen    Leitungen    durch    die    Geräteeinführung entsprechend zu isolieren. Diese   zusätzlichen   Kosten   versuchen   die   Hersteller   zu   vermeiden,   indem   Sie grundsätzlich   einen   Schalter   auf   der   Netzseite   (Primärstromkreis)   vermeiden. Bei     einigen     Geräten     endet     das     schwarze     Anschlusskabel     direkt     im Transformator.    Oft    ist    diese    Einheit    als    vergossener    Klotz    ausgeführt    und verhindert   jede   Art   der   Reparatur.   Nach   den   Sicherheitsvorschriften   enthalten diese     Stromversorgungen     eine     thermische     Sicherung,     die     bei     höheren Temperaturen   im   Trafokern   (meistens   zwischen   105   und   130°C)   sofort   den Stromkreis unterbricht. In   Folge   der   künstlichen   “Obsoleszenz”   -   also   dem   definitiv   klar   berechneten Ziel   des   “Defektes”   sind   diese   Transformatoren   oftmals   unterdimensioniert.   Bei längerem         Dauergebrauch         des         Gerätes         -         oder         extremen Umgebungsbedingungen   spricht   diese   Sicherung   an.   Das   Gerät   ist   in   diesem Fall    unwiederbringlich    defekt.    Nur    selten    gibt    es    diesen    Trafo    auch    als Ersatzteil   -   wobei   sich   hinsichtlich   der Arbeitskosten   eine   Reparatur   nicht   mehr lohnt. Dieser     Sparwahnsinn     geht     soweit,     dass     einigen     Geräten     nur     noch minderwertige        Steckernetzteile        verpasst        werden,        die        zahlreiche Sicherheitsprüfungen   nachweisen.   Somit   geht   die   Gefahr   auf   den   Hersteller der   Steckernetzteile   über,   der   sich   auf   die   vielen   Sicherheitsprüfungen   und Vorschriften    spezialisiert    hat.    Die    Kosten    sind    deshalb    für    ein    derartiges Massenprodukt   auch   entsprechend   gering.   Allerdings   wird   die   Ersparnis   nicht an   den   Verbraucher   weitergeleitet.   Dies   wird   spätestens   dann   klar,   wenn   man dieses Netzteil als Ersatzteil benötigt. Steckernetzteile - die Krönung Das   eigentliche   Gerät   (zum   Beispiel   CD-Player,   Radio   u.s.w.)   wird   deshalb   nur mit   einer   Kleinspannung   (Schwachstrom!)   versorgt   und   benötigt   entsprechend weniger   Prüfungen.   Selbst   wenn   Sie   nun   dieses   mit   Steckernetzteil   betriebene Gerät   in   die   mit   Wasser   gefüllte   Badewanne   werfen,   passiert   nichts.   Jedenfalls nichts, was das Leben des Irren gefährdet, der ein Geräte in die Wanne wirft… Ein    elektrischer    Schlag    ist    ausgeschlossen.    Die    einzige    Gefahr    ist    das Steckernetzteil,   wenn   sie   dies   mit   den   feuchten   Fingern   aus   der   Steckdose ziehen. Das,   was   hier   im   erstem   Moment   lustig   klingt,   ist   jedoch   technisch   gesehen   in Bereiche zu unterteilen: 1. Sicherheit durch die Kleinspannung 2. Stromverbrauch durch Steckernetzteil OHNE Schalter Nur    die    wenigsten    Steckernetzteile    verfügen    über    einen    Schalter,    der    den primären    Stromkreis    abschaltet.    Zusätzlich    ist    es    für    den    Anwender    auch unpraktisch,    sich    jedesmal    zum    Steckernetzteil    zu    bewegen    -    um    dies “einzuschalten”. Kleinspannung aus dem Steckernetzteil Im   ersten   Moment   erweckt   diese   Technik   einen   soliden   und   sicheren   Einsatz von   Geräten   -   verbirgt   aber   einen   ständigen   Stromverbrauch.   Über   diesen Mogelverbrauch   schweigen   die   Hersteller   allerdings   oft   -   denn   wer   kauft   schon einen “Stromfresser”? Ausserdem    verbrauchen    die    meisten    billig-Netzteile    auch    im    Ruhezustand Strom,    denn    bedingt    durch    die    Bauart    des    Eisentransformators    ist    der Wirkungsgrad    entsprechend    schlecht.    So    gehen    erhebliche    Mengen    der investierten   Energie   Wärme   verloren   -   ohne   das   am   Ausgang   ein   Verbraucher angeschlossen   ist.   Ein   schönes   Beispiel   sind   jene   Steckernetzteile   von   kleinen Effektgeräten    im    Studio    (Externe    Soundkarte,    Hallgerät,    Kompressor)    die bereits OHNE das angeschlossene Gerät handwarm werden… Schaltnetzteile Einen    verbesserten    Wirkungsgrad    haben    daher    die    Schaltnetzteile    oder “elektronischen   Transformatoren”   -   deren   Qualität   extern   unterschiedlich   ist. Die   meisten   billig   Schaltnetzteile   überstehen   die   Garantiezeit   des   Gerätes   - mehr   jedoch   nicht.   Dementsprechend   unzuverlässig   sind   die   Geräte   und   gering     die   Lebensdauer   dieser   Stromversorgungen.   Zu   finden   sind   diese   mittlerweile in    fast    allen    Halogensystemen,    wobei    immer    davon    ausgegangen    werden muss,    dass    diese    Netzteile    den    Geist    aufgeben.    Der    Einbau    in    eine geschlossene    Holzdecke    ist    daher    in    Bezug    auf    den    Service    und    die Brandgefahr   zu   vermeiden.   Hinzu   kommt   noch   die   Tatsache,   das   die   meisten Schaltnetzteile   in   Beleuchtungsanlagen   mit   einfachen   Dimmern   nicht   in   der Helligkeit zu regeln sind. Abschalten des Lautsprechers ¦ Der      Schalter      für      die      Betriebsfunktion      schaltet      nämlich      nur      die Schwachstromseite    und    hat    absolut    keinen    Einfluss    auf    den    tatsächlichen Stromverbrauch.   Ein   kleiner   und   dezenter   Hinweis   auf   dem   Gerät   verweist dann    auf    die    “Standby”    Funktion.    Die    Geräte    erscheinen    “ausgeschaltet”    - obwohl   sie   einen   ständigen   Stromverbrauch   verursachen.   Noch   gravierender sind   kleine   Radiogeräte,   bei   denen   nur   der   Lautssprecher   abgeschaltet   wird! Dies   gilt   auch   für   andere   Geräte,   bei   denen   nur   das   Display   “abgeschaltet” wird.   Mogelpackungen,   mit   denen   die   Konsumenten   an   der   Nase   herumgeführt werden.   Obwohl   die   Kiste   stumm   ist   -   hat   sie   den   gleichen   Stromverbrauch   wie im Betrieb. Das Netzteil hängt nach wie am “Netz” und verbraucht Strom. Computer Selbst    die    so    modernen    Computer    mit    dem    “Tipptasten”    Powerschalter benötigen   im   Ruhezustand   Strom.      Auch   wenn   der   Verbrauch   nach   Angaben der   Hersteller   extrem   gering   ist   -   summieren   sich   tausende   von   Computern   in den   Haushalten   zu   einer   beträchtlichen   Menge.   Der   einzige   Vorteil   dieser ATX- Netzteil    besteht    in    der    Tatsache,    dass    die    Rechner    in    einem    komplexen Firmennetzwerk   automatischen   Updates   unterzogen   werden   können.   Für   den privaten   Anwender   totaler   Schwachsinn!   Daher   ist   es   immer   empfehlenswert, alle   nicht   benötigten   Computer,   Drucker   und   Monitor   über   eine   abschaltbare Steckdosen   komplett   vom   Netz   zu   trennen. Außerdem   schont   dieses   Verfahren die   Elkos   (Kondensatoren)   in   den   Geräten,   die   beim   Standbybetrieb   in   den Schaltnetzteilen ständiger Alterung ausgesetzt sind. Stromfresser überall Achten   Sie   einmal   auf   den   verwendeten   Router   für   den   Computer.   Selbst   wenn Sie   hier   den   Power-Schalter   auf   “off”   legen,   verbleibt   das   Steckernetzteil   in   der Steckdose.   Gefolgt   vom   neuen   Scanner   mit   Steckernetzteil   verbrauchte   sogar eine   Schreibtischlampe   satte   3   Watt   im   Ruhezustand,   denn   das   Steckernetzteil für   die   Halogenlampe   blieb   in   der   Steckdose.   Die   Lampe   selbst   wurde   auch   am Fuß   warm   -   was   die   Stromaufnahme   durch   schlechten   Transformator   erklärt. Nur   die   Lampe   wurde   direkt   am   Leuchtschirm   mit   einem   kleinen   “Mini-Schalter” ein-   und   ausgeschaltet.   Stromverbrauch   pur   -   ohne   irgendwelche   Dienstleitung in Form von Licht! Kabelratte:   Also   habe   ich   versucht,   den   Strom   zu   messen   -   aber   irgenwie fehlt mir das richtige Messgerät. Also ""Lang"" ist Strom nicht... Strommessung - Leistungsmessung Leihen   Sie   sich   bei   Ihrem   Stromversorger   (EVU)   ein   Leistungsmessgerät,   das Sie   in   vielen   Fällen   gegen   ein   Pfand   erhalten.   Auch   ist   die   Anschaffung   eines sogenannten   "Wattmeters"   lohnenswert,   denn   damit   lassen   sich   die   heimlichen Stromfresser   schnell   aufspüren.   Nicht   größer   als   eine   Schaltuhr   zeigen   diese Geräte   auf   einem   Display   den   Stromverbrauch   in   Watt   (umgerechnet   dann   in Kilowattstunden) an. Lösung: Schalten    Sie    alle    unbenötigten    Geräte    über    eine    Steckdosenleiste    ab. Außerdem   hat   diese   Form   des   “Stromsparens”   noch   den   Vorteil,   das   Geräte nicht   unbeaufsichtigt   in   der   Steckdose   verbleiben   und   eine   weitere   Gefahr darstellen. Zusätzlich      sind      alle      abgeschalteten      Geräte      gegen      Überspannungen weitgehend   geschützt   (der   beste   Schutz   ist   ,   die   Geräte   aus   der   Steckdose   zu ziehen). Energiesparlampen und LED Lampen Dem   Wahnsinn   ein   Ende   -   so   die   Industrie   -   sollte   man   die   Worte   aus   den Irrenhäusern   der   EU   Glauben   schenken.   So   wird   die   Glühlampe   verboten,   weil sie angeblich ein Energiefresser ist. Dem   Wahnsinn   ein   Ende   -   so   die   Industrie   -   sollte   man   die   Worte   aus   den Irrenhäusern   der   EU   Glauben   schenken.   So   wird   die   Glühlampe   verboten,   weil sie   angeblich   ein   Energiefresser   ist.   An   den   extremen   Sondermüll,   den   diese Lampen in der Entsorgung verursachen denken die Pappnasen nicht. Quecksilber     und     Barium     sind     nur     zwei     giftige     Metalle,     die     sich     in Energiesparlampen befinden und entsorgt werden müssen. Die   neuen   und   so   revolutionären   LED-Lampen   mögen   zwar   besser   erscheinen –   aber   hinsichtlich   der   Endpreise   für   den   Kunden   ist   es   wenig   effektiv,   das   fast 10-fache   in   eine   LED   Lampe   zu   investieren,   die   erfahrungsgemäß   auf   Grund ihrer    Bauart    (und    der    damit    verbundenen    Obsoleszenz)    auch    nicht    länger halten „soll“. Die   LED   werden   in   einer   Reihenschaltung   betrieben,   die   jede   Spannungspitze ungehindert   an   den   LED-Chip   heranlässt.   Die   verwendeten   Schaltnetzteile   ind en   Lampen   sind   so   ausgelegt,   das   sie   auf   „Minimal“   Bauart   getrimmt   werden. Schutzschaltungen   für   die   LED   –   oder   aufwendige   Filter   gegen   genau   diese Spannungsspitzen werden nicht verwendet. Daher       ist       es       für       den Anwender                        kaum einzuschätzen,   ob   er   sich   nun für            die            Glühlampe, Energiesparlampe           (auch Leuchtstofflampen               mit Leuchtschicht)      oder      reine LED-Lampe entscheidet. Maßgeblich   für   den Anwender bleibt    die    Tatsache,    das    er Licht               für               wenig „Kilowattstunden“    erhält.    Da hat   die   LED   Technik   die   Nase vorn. Allerdings   bleibt   fraglich, ob       sich       die       extremen Investitionen             überhaupt rechnen,      wenn      die      LED- Lampen   schon   vorher   den   Geist   aufgeben   und   wieder   „Ersatz“   gekauft   werden muss. Erfahrungsgemäß    machen    die    LED    Lampen    kein    besseres    Licht    als    die herkömmliche     Leuchtstofflampe,     denn     das     Licht     einer     LED     ist     in     der Grundfarbe     „BLAU“     und     wird     erst     durch     einen     Luminiszenskonverter (Wellenlängenverschiebung)     in     die     Farbe     „weis“     umgewandelt.     Daher erscheinen auch einige LED Lampen aus der Entfernung oftmals „bläulich“... Neu überarbeitet 13.03.2016 Copyright 2016 Jens Kelting  
Kein Download für dieses Thema vorhanden!